Horizontalsperre / Injektionstechnik

Horizontalsperren in Gebäuden dienen dem Bauwerk als Feuchteschutz.

Die Horizontalsperre blockiert die aus dem Boden kapillar aufsteigende Feuchtigkeit ins Mauerwerk einzudringen, während die Vertikalabdichtung dem seitlichen Durchschlagen der Feuchtigkeit durch das Mauerwerk entgegenwirkt. Sie unterliegen dem Alterungsprozess und müssen nach einiger Zeit erneuert werden.

Bei älteren Gebäuden wurde auf diese Dichtungen oft gänzlich verzichtet. Dies kann zu erheblichen baulichen Schädigungen Ihres Eigenheims führen. Nicht selten entstehen gesundheitsschädliche Schimmelpilze oder Schwammbefall, Salzausblühungen, die Farbe oder der Putz platzt ab. Je feuchter eine Außenwand wird, desto kälter wird diese.

Das führt zur Entstehung einer Wärmebrücke, da die feuchten Wände ihre dämmenden Eigenschaften verlieren. Abhilfe schafft eine nachträglich eingebrachte Abdichtung, die baustoffspezifisch abhängig vom Durchfeuchtungsgrad, der Stärke und Kapillarität anzuwenden ist. Hierbei werden mittels Druck unterschiedliche, dem Schadensbild angepasste, Materialien in das Mauerwerk gepresst. Ob eine Microemulsion, Acrylatgel, Polymergel oder ein Siloxanmaterial eingebracht wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise welche Steinart vor Ort verbaut ist. Auch die Tiefe und die Abstände der entsprechenden Bohrlöcher richtet sich nach der Stärke und der Steinart. Das Niederdruckverfahren ist sehr schonend für das Baumaterial, ganz im Gegenteil zu den mechanischen Systemen, wie Mauerwerksrammen und -sägen.

Auch sind die bei der Injektion verwendeten Mittel nicht gesundheitsschädlich und geprüft.

Horizontalsperre

Vertikalsperre

Vertrauen Sie auch hier auf die KS Bau Fachkompetenz und vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns.

Kontaktdaten KS Bau Sanierung und Abdichtungstechnik GbR


Middeldorper Weg 81
45327 Essen


Telefon
+ 49 (0) 201 / 875 32 34


Telefax
+ 49 (0) 201 / 875 32 44


E-Mail Adresse
info@ks-bauabdichtung.de